Notariat

Meine Tätigkeit als Notar – Henning Staats

Neben meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt stehe ich Ihnen – seit knapp 20 Jahren – auch als Notar zur Verfügung.

Als Notar in Braunschweig biete ich Ihnen Beratung, die Fertigung von Entwürfen sowie deren Beurkundung u.a. für folgende Bereiche an:

    •    Immobilienkaufverträge
    •    Ehe- und Ehescheidungsfolgenvereinbarungen
    •    letztwillige Verfügungen (Testamente, Erbverträge, Erbscheinsanträge)
    •    Vorsorge- und Betreuungsvollmachten sowie Patientenverfügungen
    •    Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Gesellschaftsrecht (z.B. GmbH-Gründungen, Ummeldungen, Anmeldungen zum Vereinsregister)

Die notariellen Dienstleistungen reichen von der einfachen Unterschriftsbeglaubigung bis zur Ausarbeitung und Beurkundung von Verträgen.

Entscheidend ist dabei, dass ich als Notar die Interessen sämtlicher Beteiligter im Auge behalten und zu wahren habe (anders als bei der Tätigkeit des Rechtsanwalts, welcher ausschließlich die Interessen seiner jeweiligen Partei wahrzunehmen hat).

 

 

Immobilienkaufverträge
Ich begleite Sie bei der Gestaltung und Beurkundung von Kaufverträgen, z.B. beim Kauf eines Grundstücks mit oder ohne Bebauung, einer Eigentumswohnung etc.

 

 

Ehe- und Ehescheidungsfolgenvereinbarungen
Es ist festzustellen, dass heiratswillige Paare zunehmend von der Möglichkeit Gebrauch machen, sich bei einem Rechtsanwalt oder Notar vor allem kurz vor der Heirat über die rechtlichen Folgen – und ggf. ihre Modifizierung oder Abbedingung – beraten lassen.

Hier können vom Gesetzgeber vorgesehene Ehescheidungsfolgen wie die Zahlung von Unterhalt, die Durchführung des Versorgungsausgleichs oder die Wahl des Güterstands besprochen und ggf. sinnvoll nach den Bedürfnissen der Beteiligten modifiziert werden.

Häufig ergibt eine solche Beratung auch, dass z.B. für bestimmte Konstellationen gar kein Ehevertrag erforderlich ist. In jedem Falle gewinnen die Beteiligten Klarheit und haben die Möglichkeit, im Bedarfsfall individuelle Regelungen zu treffen, soweit dies vom Gesetzgeber zugelassen wird.

 

 

Letztwillige Verfügungen
Es ist immer wieder festzustellen, dass Einzelpersonen und vor allem auch Ehepaare/Paare keine letztwillige Verfügung (Testament, Ehevertrag etc.) getroffen hatten und dann der Überlebende in erhebliche Schwierigkeiten geriet.

Dies deshalb, weil in solchen Fällen häufig Personen beim Tod des Erstversterbenden miterben, die für diesen Fall noch gar nicht miterben sollten.

Hier kann man relativ einfach Lösungen finden, welche in solchen schwierigen Lebenssituationen weiterhelfen.

Notwendig ist, dass man es rechtzeitig macht. Immer wieder stelle ich fest, dass Einzelpersonen oder auch Paare derartige Regelungen von Jahr zu Jahr aufschieben. Dies ist verständlich, aber natürlich nicht sinnvoll.

 

 

Vorsorge- und Betreuungsvollmachten sowie Patientenverfügungen
Vorsorgevollmachten (häufig einschließlich Patientenverfügungen) werden gerade von Eheleuten und Paaren gegenseitig sowie des Weiteren auf die Kinder regelmäßig und häufig in meiner Kanzlei beurkundet.

Vorsorgevollmachten werden benötigt, wenn zum Beispiel einer von beiden Ehegatten, zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr selbst verfügen kann und daher grundsätzlich die Bestellung eines Betreuers durch das Betreuungsgericht erforderlich würde.

Dem kann in den meisten Fällen durch die Beurkundung einer Vorsorgevollmacht vorbeugt werden.

Das Gesetz sieht den Vorrang von Vorsorgevollmachten vor Betreuungen vor, sodass der Betreuungsrichter dann, wenn bereits eine Vorsorgevollmacht besteht, grundsätzlich keine Betreuung mehr anordnen darf.

Der Vollmachtnehmer kann also für den Vollmachtgeber aufgrund der Vorsorgevollmacht gegenüber Banken, Versicherungen, etc. tätig werden, ohne dass er diese Handlungen – wie auch für den Vollmachtgeber vereinbarte und ausgegebene Geldbeträge – gegenüber dem Betreuungsgericht jedes Jahr rechtfertigen müsste.

Diese staatliche Kontrolle, welche bei Betreuern sinnvoll und notwendig ist, wird von vielen Ehepaaren und Paaren und auch Einzelpersonen nicht gewünscht, weshalb sie rechtzeitig vertrauenswürdigen Personen Vorsorgevollmachten erteilen, die in solchen Lebenssituationen für sie handeln können.

Jedenfalls dann, wenn Immobilienbesitz vorhanden ist, ist eine notarielle Beurkundung einer solchen Vollmacht erforderlich, damit der Bevollmächtigte auch in Bezug auf solche Immobilien handeln kann. Im Übrigen dient die Beurkundung dem höheren Beweiswert, weil der Notar die Geschäftsfähigkeit zum Zeitpunkt der Errichtung der Vorsorgevollmacht prüft und auch, ob die vor ihm sitzende Person überhaupt derjenige ist, für den er sich ausgibt, in dem er sich den Personalausweis vorlegen lässt und dies dann auch später bestätigt.

Es ist naheliegend, dass die verschiedensten Stellen derartigen Vollmachten eher Vertrauen schenken, als eine privatschriftlich errichtete Vorsorgevollmacht, welche zum Beispiel von jedem unterschrieben worden sein könnte.

 

 

Gesellschaftsrecht
Im Gesellschaftsrecht bin ich zum Beispiel tätig im Zusammenhang mit der Errichtung von Gesellschaften sowie der Übertragung/Veräußerung von Gesellschaftsanteilen und Handelsregisteranmeldungen.

In diesen genannten Themenbereichen bin ich für Sie gern beratend und gestaltend tätig.

Henning Staats
Fachanwalt für Arbeitsrecht,
Fachanwalt für Familienrecht

h.staats@hus-recht.de

(0531) 242 53 – 28

Dr. jur. Peter Beer
Fachanwalt für Strafrecht,
Fachanwalt für Verkehrsrecht

p.beer@hus-recht.de

(0531) 242 53 – 28

Daniel Krause
Fachanwalt für Bau- und
Architektenrecht

d.krause@hus-recht.de

(0531) 242 53 – 28